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Handchirurgie Karpaltunnelsyndrom

Der Karpaltunnel ist eine röhrenartige Struktur, die in der Tiefe des Handgelenkes liegt. Er wird zum Handrücken und den Seiten hin von den Handwurzelknochen während das „Dach“ von einem festen breiten Band, dem ‚Retinaculum flexor gebildet wird, das sich quer über das beugeseitige Handgelenk spannt. In dem Karpaltunnel verlaufen die Beugesehnen der Finger und der Mittelnerv (Nervus medianus). Kommt es nun zu einer Anschwellung der Sehnenscheiden im Karpaltunnel, so wird der Mittelnerv eingeklemmt und dadurch geschädigt. Als Ursache werden eine angeborene Veranlagung (Disposition), hormonelle Faktoren und chronische Überlastungen angenommen.

OP-Vorbereitung
Fingerringe abnehmen, keine Wunden an der betroffenen Hand. Die regelmäßigen Medikamente (außer zur Blutverdünnung) wie gewohnt einnehmen. Frühstück erlaubt.

Operation
In Armbetäubung ambulant, Dauer ca. 30 Minuten

Fadenentfernung
nach ca. 12 Tagen

Arbeitsunfähigkeit
Je nach Tätigkeit ca. 2 bis 4 Wochen

Karpaltunnelsyndrom